Seasonal Fashion Greetings – Kimono-Style aus Japan im Trendcheck 

Kimonos klingen für manche erst einmal nach Cosplay oder Anime. Langsam spricht sich aber herum, dass sich dahinter ein tolles Kleidungsstück verbirgt, das auch außerhalb von Japan klasse aussieht. Was hat es mit der Tradition des Kimonos auf sich und wie lässt er sich im heutigen Alltag kombinieren?

Ursprünge des Kimonos in Japan

Der Kimono, wie man ihn heute kennt, stammt wahrscheinlich aus dem Japan des 10. bis 12. Jahrhunderts. Übersetzt bedeutet Kimono schlicht (langarmiges) Kleidungsstück. Doch wer schon einmal in Japan war, weiß, dass sich eine unglaublich reichhaltige Kultur darum entwickelt hat. Anhand des Kimonos lässt sich aber nicht nur ein Stück Modegeschichte Japans nachvollziehen. Kimonos kommen im Westen wieder in den Trend – und sind gerade fürs Wetter zwischen Frühling, Sommer und Fragezeichen ein blumig-cooler Begleiter.

Kimono, Obi und Knoten am Rücken

Besonders charakteristisch sind für den Kimono der schärpenartigen Gürtel, der auch Obi genannt wird, aber nichts mit einem Baumarkt zu tun hat. Interessant ist, dass nicht nur Frauen die häufig bunt-lieblichen Gewänder mit langen Ärmeln tragen, sondern ebenso Männer hineinschlüpfen. Im Original fallen die Ärmel fast bis auf den Boden, moderne Varianten haben jedoch kürzere Arme, die alltagstauglicher sind. Klassisch wird der Kimono am Rücken zugeknotet, doch auch hier gibt es heutzutage – glücklicherweise – praktische Neuauslegungen, die sich wie ein einfacher Sommermantel vorne schließen lassen.

Während in Japan Kimonos bis heute zu besonderen Anlässen oder bei traditionellen Sportarten getragen werden, hat sich das schöne Kleidungsstück im Westen mittlerweile sogar als Alternative zum Büro-Blazer durchgesetzt. Unglaubwürdig? Nicht umsonst haben sich Dolce & Gabbana noch in einer 2016er-Kollektionen vom japanischen Vorbild inspirieren lassen – und beispielsweise Rihanna hat’s gerne getragen. Wir haben unten einige schöne Kombinationen herausgesucht – Nachmachen lohnt sich!

Kimonos in traditioneller Umgebung

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Kimono als Sommer- und Festival-Special

Kimono für den Freizeit- und Job-Alltag


Habt ihr noch weitere Ideen, wie sich Kimonos in den westlichen Kleiderschrank einfügen lassen? Dann schickt uns gerne einen Tipp oder ein Foto! Wer sich übrigens noch nicht mit einem Kimono in die Öffentlichkeit traut, der holt sich zum Ausprobieren erst einmal einen Yukata für die Sauna. Dabei handelt es sich um eine Vereinfachung des Kimonos, die schlichter, günstiger und auch leichter zu binden ist. 

Eure Marie!

Foto: flickr / Charlie / Rechte

About Marie:

Marie hat sich schon im Studium mit Mode befasst und schreibt liebend gerne über interessante Labels, die noch vor dem Durchbruch stehen. Für YouJoy stöbert sie auch gerne im Underground der deutschen Modeszene(n). Besonders angetan haben es ihr – Überraschung – schöne Schuhe – selbst für Schlappen und Klotschen hat sie ein Herz.

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