Was ist in rotem Matcha? Inhaltsstoffe, Rezept und Zubereitung im Überblick

Roter Matcha erobert die Tee-Szene – doch was steckt eigentlich in dem leuchtend roten Pulver? Wir zeigen euch, welche Inhaltsstoffe im Trend-Getränk enthalten sind und wie ihr es ganz einfach selbst zubereiten könnt. Was ist in rotem Matcha?

Der Name „roter Matcha“ klingt zunächst verwirrend, denn mit dem klassischen grünen Matcha aus Japan hat das Pulver tatsächlich wenig gemeinsam.

Während grüner Matcha aus fein gemahlenen Grünteeblättern besteht, handelt es sich bei rotem Matcha um eine Alternative auf Pflanzenbasis – meist aus Hibiskusblüten, Rooibos oder Rote-Bete-Pulver.

Das Getränk wird ähnlich wie sein grünes Pendant zubereitet, ist aber komplett koffeinfrei und punktet mit einem fruchtigen, leicht säuerlichen Geschmack. Besonders beliebt ist roter Matcha als farbenfrohe Latte-Variante.

Was ist in rotem Matcha? Kurzinfo

  • Roter Matcha ist kein echter Tee, sondern besteht meist aus Hibiskus, Rooibos oder Rote Bete.
  • Das Pulver ist komplett koffeinfrei und daher auch abends gut verträglich.
  • Reich an Antioxidantien wie Anthocyanen und Flavonoiden.
  • Enthält Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen in natürlicher Form.
  • Die Zubereitung funktioniert ähnlich wie bei grünem Matcha – aufschäumen und genießen.

Woher kommt der rote Matcha?

Der Begriff „roter Matcha“ ist eigentlich eine Anlehnung an die traditionelle Matcha-Zubereitung aus Japan. Im Gegensatz zum grünen Original, das aus beschatteten Grünteeblättern gewonnen wird, basiert die rote Variante jedoch auf völlig anderen Pflanzen.

In Asien wird das Pulver aus getrockneten Hibiskusblüten seit Jahrhunderten geschätzt – dort kennt man es tatsächlich als „roten Matcha“. Die moderne Version, die auch hierzulande immer beliebter wird, kombiniert oft verschiedene pflanzliche Zutaten.

Das Besondere: Die intensive rote Farbe entsteht ganz natürlich durch die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe, insbesondere die Anthocyane.

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Was ist in rotem Matcha? Wichtigste Inhaltsstoffe

Je nachdem, aus welchen Pflanzen das Pulver hergestellt wird, variieren die Inhaltsstoffe leicht. Die meisten Varianten basieren jedoch auf einer oder mehreren dieser Hauptzutaten.

Hibiskus – der Klassiker

Hibiskusblüten bilden oft die Basis für roten Matcha. Sie sind reich an Vitamin C und verschiedenen Fruchtsäuren wie Zitronen-, Apfel- und Weinsäure, die für den charakteristisch säuerlichen Geschmack sorgen.

Die leuchtend rote Farbe geht auf Anthocyane zurück – sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Zudem liefert Hibiskus Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen, allerdings in moderaten Mengen.

Rooibos – die südafrikanische Alternative

Rooibos, auch Rotbuschtee genannt, ist eine weitere beliebte Zutat. Das Pulver enthält eine Vielzahl an Flavonoiden, darunter das besondere Aspalathin, das ausschließlich in Rooibos vorkommt. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und können freie Radikale im Körper binden.

Rooibos ist von Natur aus koffeinfrei und enthält nur geringe Mengen an Gerbstoffen, weshalb er sehr mild schmeckt. An Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Fluor, Eisen, Kupfer, Zink und Mangan enthalten.

Rote Bete – der Farbgeber

Manche Varianten von rotem Matcha enthalten auch Rote-Bete-Pulver, das für eine besonders intensive Farbe sorgt. Rote Bete ist reich an Betalaine roten und gelben Pflanzenfarbstoffen mit antioxidativer Wirkung.

Diese Inhaltsstoffe sind bisher noch nicht so gut erforscht wie andere Antioxidantien, gelten aber als vielversprechend.

Was ist in rotem Matcha? Nährstoffe im Überblick

Nährstoffgruppe Hauptvertreter Vorkommen in
Vitamine Vitamin C Hibiskus
Antioxidantien Anthocyane, Flavonoide Hibiskus, Rooibos, Rote Bete
Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium Alle Varianten
Spurenelemente Eisen, Kupfer, Zink Hibiskus, Rooibos
Fruchtsäuren Zitronen-, Apfelsäure Hibiskus

Die Frage „Was ist in rotem Matcha?“ lässt sich also je nach Produkt unterschiedlich beantworten – gemeinsam haben alle Varianten jedoch den hohen Gehalt an natürlichen Antioxidantien und die leuchtend rote Farbe.

Was ist in rotem Matcha? Rezept und Zubereitung

Die Zubereitung von rotem Matcha funktioniert ähnlich wie bei der grünen Variante. Ihr braucht dafür nicht viel – das Wichtigste ist gutes Pulver und etwas Übung beim Aufschäumen.

Klassischer roter Matcha

Für eine Portion benötigt ihr 1–2 Teelöffel rotes Matcha-Pulver und etwa 80–100 ml heißes Wasser (nicht kochend, ideal sind 70–80 Grad). Gebt das Pulver in eine Schale und fügt das Wasser hinzu.

Mit einem Bambusbesen oder elektrischen Aufschäumer schlagt ihr die Mischung schaumig, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Der Tee sollte eine cremige Konsistenz haben.

Roter Matcha Latte – der Trend-Drink

Besonders beliebt ist die Latte-Variante: Bereitet zunächst den roten Matcha wie oben beschrieben zu. Währenddessen schäumt ihr etwa 200–300 ml Milch (Kuh-, Hafer- oder Mandelmilch) auf.

Gießt den aufgeschäumten Matcha in ein Glas und fügt langsam die warme Milch hinzu. Zum Schluss kommt der Milchschaum obenauf. Wer mag, kann den Drink mit etwas Vanille, Agavendicksaft oder Zimt verfeinern.

Variationen und Tipps

  • Für einen intensiveren Farbton könnt ihr zusätzlich einen halben Teelöffel Rote-Bete-Pulver unterrühren.
  • Im Sommer schmeckt roter Matcha auch kalt hervorragend – einfach mit Eiswürfeln servieren.
  • Das Pulver lässt sich auch in Smoothies, Müsli oder Joghurt einrühren.
  • Achtet darauf, das Wasser nicht zu heiß werden zu lassen, sonst können hitzeempfindliche Inhaltsstoffe verloren gehen.

Was ist in rotem Matcha? Praktische Tipps

Damit ihr das Beste aus eurem roten Matcha herausholt, haben wir noch ein paar praktische Hinweise für euch.

  • Das Pulver sollte kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden – am besten in einer luftdichten Dose. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe länger erhalten.
  • Wer sich fragt „Was ist in rotem Matcha“ und ob es eine gesunde Alternative ist: Ja, das Getränk ist tatsächlich eine gute Wahl für alle, die koffeinfreie Optionen suchen. Anders als grüner Matcha enthält die rote Variante kein Koffein und ist daher auch abends gut verträglich.
  • Die enthaltenen Antioxidantien entfalten ihre schützende Wirkung am besten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung mit viel Gemüse und Obst.
  • Schwangere und Menschen, die Medikamente einnehmen, sollten vor dem regelmäßigen Konsum mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt sprechen – insbesondere bei Hibiskus-haltigen Varianten.
  • Übrigens: Die Flavonoide in Kräuter- und Früchtetees bleiben auch nach der Zubereitung lange erhalten und sind im Organismus gut bioverfügbar.

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Was ist in rotem Matcha? Fazit

Roter Matcha ist mehr als nur ein hübscher Hingucker – die pflanzlichen Pulver aus Hibiskus, Rooibos oder Rote Bete liefern tatsächlich wertvolle Nährstoffe.

Von Vitamin C über Antioxidantien bis zu wichtigen Mineralstoffen bietet das Getränk eine bunte Palette an gesundheitsfördernden Stoffen. Besonders praktisch: Dank des fehlenden Koffeins könnt ihr roten Matcha zu jeder Tageszeit genießen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und in wenigen Minuten erledigt. Ob pur, als Latte oder im Smoothie – roter Matcha ist eine geschmackvolle Alternative zu klassischen Heißgetränken und bringt Abwechslung in euren Tee-Alltag.

Lasst es euch schmecken und bleibt gesund! 

FAQs: Was ist in rotem Matcha?

Ist roter Matcha wirklich gesund?
Roter Matcha enthält je nach Zusammensetzung verschiedene gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Vitamin C und Mineralstoffe. Die positive Wirkung entfaltet sich am besten als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Anders als bei Nahrungsergänzungsmitteln nehmt ihr die Stoffe hier in natürlicher Form auf.

Kann ich roten Matcha jeden Tag trinken?
Grundsätzlich spricht nichts gegen den täglichen Genuss von rotem Matcha. Achtet jedoch auf eine angemessene Menge – 1–3 Tassen pro Tag gelten als unbedenklich. Bei Hibiskus-haltigen Varianten solltet ihr nicht ausschließlich diesen Tee trinken, sondern auch andere Getränke in euren Speiseplan einbauen.

Worin unterscheidet sich roter Matcha von grünem Matcha?
Die Frage „Was ist in rotem Matcha“ zeigt bereits den Hauptunterschied: Während grüner Matcha aus Grünteeblättern besteht und Koffein enthält, basiert roter Matcha auf pflanzlichen Alternativen wie Hibiskus oder Rooibos und ist koffeinfrei. Geschmacklich ist roter Matcha fruchtiger und weniger herb als sein grünes Pendant.

Artikelbild: Unsplash / TSI; Keywords: Was ist in rotem Matcha?

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